arbeitsweise

Meine Skulpturen sind zurzeit schwerpunktmäßig aus Holz. Mich reizt z.B. die Gestalt eines bestimmten Baumstamms, weil ich darin eine menschliche Form erkenne. Meine Vorstellung von ihr lässt mich die ersten Schnitte mit der Motorsäge setzen. So beginnt ein spannungsgeladener Prozess, in welchem mich vor allem das Verhältnis reizt zwischen dem Material des Baums, seinem Volumen, seinen Flächen und Linien und meiner Idee. In diesem Prozess gibt der Baum den Ton an.

In der Malerei ist mein Ausgangsmaterial die leere Leinwand in unterschiedlich großen Formaten. Aber auch hier suche ich der menschlichen Gestalt Ausdruck zu verleihen. Meine Werkzeuge sind dabei Pinsel, Farbrollen und dergleichen. Meine Ausdrucksmittel sind Wasser, Acrylfarben, Bitumen, Kohle und anderes mehr. Räumlichkeit und Volumen entstehen durch die Interaktion von Fläche und Linie.

Wie in der Skulptur, geht es auch in der Malerei um die Auseinandersetzung zwischen Material, Werkzeug, Ausdrucksmitteln und der künstlerischen Idee.

Die menschliche Gestalt liegt im Zentrum meiner Konzepte. Der Mensch ist Teil und Gestalter seines Lebensraums. Jegliche Erfahrung wird über unseren Körper sinnlich erfahren. Um diese Zusammenhänge kreist meine Kunst. Thematisch ergeben sich dann je nach Situation verschiedene Fragestellungen.